Lafere – Laufcoach für Trailrunning und Ultratrails
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Was ist Lafere
Lafere ist das Angebot eines einzelnen Laufcoachs, Lars Ferbitz, mit Spezialisierung auf Trailrunning und Ultratrails. Die Basis liegt in Steffisburg (Kanton Bern), aber die primären Trainings-Regionen sind das Wallis und das Berner Oberland – zwei Alpine-Regionen mit vielen Trails und Höhenunterschieden. Das Angebot beschreibt sich selbst als "Dein Laufcoach für alpine Trails, Ultratrails & Community Runs in der Schweiz" und richtet sich an ambitionierte Hobbyläufer, Trailrunning-Einsteiger und Ultratrail-Athleten. Im Gegensatz zu grösseren Teams bietet Lafere ein Solo-Modell: Ein Coach, mehrere Trainingsformate, tiefe lokale Kenntnisse. Die Website betont die Kombination von "fundiertes Coaching mit Leidenschaft für die Berge und professioneller Trainingsplanung". Das Angebot ist von den Bergregionen geprägt, nicht von Urban oder Flachland-Running.
Wofür man zu Lafere geht
Lafere richtet sich an Menschen, die Trailrunning lieben oder damit beginnen möchten. Das Kernversprechen ist individuell zugeschnittenes Coaching, das auf die persönlichen Ziele und das Niveau des Läufers abgestimmt ist. Die Website schreibt: "Mein individuelles, auf Dich abgestimmtes 1:1 Coaching beinhaltet persönliche Betreuung, regelmässige Trainingsanpassungen und echte Trailrunning-Erfahrung auf meinen schönsten Home-Trails im Wallis und im Berner Oberland." Das ist das Gegenteil von generischem Online-Coaching: Lafere kennt die Trails persönlich, trainiert dort selbst, und verbindet Trainingspläne mit realen Gelände-Erfahrung. Der Coach betont mehrfach, dass sein Coaching "ehrlich, praxisnah und mit Begeisterung" ist – keine Standardpläne.
Das Angebot ist gestaffelt nach Ziel und Erfahrung. Für Anfänger gibt es das Format "Trailrunning für Einsteiger" – beschrieben als "Der unkomplizierte Einstieg in die Welt des Trailrunnings mit Technik, Ausrüstung, Orientierung und persönlicher Begleitung". Für erfahrene Läufer, die ihre Technik im Gelände verbessern wollen, gibt es "Techniktraining Traillauf – Für Läufer:innen, die ihre Technik im Gelände verbessern und sicherer und effizienter bergauf, bergab und auf unterschiedlichem Untergrund laufen möchten". Parallel bietet der Coach "Geführte Trailläufe – Individuell geplante Touren für alle, die neue Trails entdecken und die Berge gemeinsam mit einem erfahrenen Trailrunner erleben möchten". Das Kern-Angebot bleibt aber das individuelle 1:1 Laufcoaching in zwei Varianten: "Basic & Premium" (ohne genannte Unterschiede auf der Website).
Die Website betont mehrfach die Vorteile von persönlichem Coaching gegenüber KI-generierten Plänen: "Egal, ob Du neu ins Trailrunning einsteigen, Deine Leistung verbessern oder Dich strukturiert auf einen Wettkampf vorbereiten möchtest – mein Coaching richtet sich nach Deinem persönlichen Ziel, Deinem aktuellen Niveau und Deinen individuellen Bedürfnissen. Dies kann Dir ein KI Gratisplan nicht bieten." Die Philosophie ist also auch eine Abgrenzung: Persönlicher Coach vs. generierte Trainingspläne. Das Coaching soll "Technik, Ausdauer & mentale Stärke im Gelände" fördern und "nachhaltigen Leistungsaufbau statt kurzfristigen Erfolg" liefern.
Der Coach und seine Erfahrung
Lars Ferbitz ist seit über 20 Jahren im Trailrunning und Traillauf aktiv. Sein eigener Weg zeigt die Spezialisierung: Er begann mit Marathonläufen auf der Strasse, was ihn "konsequent in die Berge" führte – zu längeren, technischeren Trails und Ultraläufen über 100 Kilometer, inklusive UTMB (Ultra Trail du Mont-Blanc, einer der anspruchsvollsten Ultraläufe in Europa). Er ist ausgebildeter esa-Leiter Trailrunning & Berglauf – esa ist die Stiftung Eidgenössische Sportausbildung, und diese Ausbildung bedeutet eine formale Zertifikation als Trainer. Als "Erfahrener Ultratrail-Läufer" hat er nicht nur Wissen aus Büchern, sondern aus eigenen 100-plus-Kilometer-Läufen. Zusätzlich ist er Crewchef der trail-maniacs Oberwallis, eine Community-Lauf-Gruppe. Das bedeutet, er ist nicht nur Trainer, sondern Teil der lokalen Trail-Community und kennt andere Läufer im Netzwerk.
Die Website zeigt Kundenbewertungen, die einen Eindruck von seiner Arbeitsweise geben: Lars wird beschrieben als "super Tourenplaner und kennt auch Wege, die man nicht auf Anhieb finden würde". Ein Läufer schreibt: "Er ist super rücksichtsvoll und passt sein Tempo deinen Wünschen an. Egal ob über Stock und Stein, auf der Finnenbahn oder durchs Gestrüpp, mit ihm wird sicherlich jede Laufrunde ein unvergessliches Abenteuer." Ein anderer Athlet lobt: "Wer Trailrunning liebt oder damit starten möchte, ist bei Lars genau richtig. Erfahrener Coach, beeindruckende Strecken, praxisnahe Tipps und eine ansteckende Begeisterung fürs Laufen." Ein dritter betont: "Wer einen engagierten, kompetenten und authentischen Laufcoach sucht, ist bei Lars genau richtig. Dank seiner hervorragenden Kenntnisse der Trails im Wallis und Berner Oberland erlebt man abwechslungsreiche Trainings auf beeindruckenden Strecken abseits der bekannten Routen."
Trainingsformate und Preise
Die Website publiziert keine Preise. Sie erwähnt die Formate "Basic & Premium" für Laufcoaching, aber sagt nicht, was die beiden Pakete unterscheidet oder was sie kosten. Auch für "Trailrunning für Einsteiger", "Techniktraining Traillauf" oder "Geführter Traillauf" fehlen Preise. Ein kostenlos angebotenes Erstgespräch ("Kostenloses Erstgespräch") ist der einzige Ankerpunkt für potenzielle Kunden, sich unverbindlich vorstellen zu können. Kontakt ist per E-Mail (info@lafere.ch) oder Telefon (+41 (0) 76 441 70 14) möglich. Die Website erwähnt auch, dass der Coach mit "TrainingPeaks" arbeitet – das ist eine Trainings-Plattform für Endurance-Sportler, auf der Läufer ihre Pläne, Workouts und Leistung verfolgen können. Das bedeutet, dass Kunden digitalen Zugang zu ihren Plänen haben, nicht nur E-Mail-Updates.
Der geografische Fokus ist klar: Die Website sagt, dass die "besten Trails direkt vor meiner Haustür" beginnen und dass "das Wallis und das Berner Oberland perfekte Bedingungen für Trailrunning und Traillauf" bieten – von "flowig bis alpin, von kurz bis ultralang". Das ist eine Ansage: Das Coaching ist lokal verankert und wird auch vor Ort trainiert.
Was die Website offenlässt
Die offensichtlichste Lücke sind die Preise. Ohne Preise können potenzielle Kunden nicht wissen, ob sie sich das Coaching leisten können. Die Website erwähnt zwei Abo-Levels ("Basic & Premium"), erklärt aber nicht, worin der Unterschied liegt – braucht man "Premium" für Ultratrail-Training und "Basic" für Anfänger, oder ist es eine Frage der Häufigkeit von Coachings? Unklar. Auch zu den Spezial-Angeboten ("Trailrunning für Einsteiger", "Techniktraining", "Geführte Trailläufe") sind keine Preise oder Formate genannt – dauert Techniktraining eine Stunde, einen halben Tag, mehrere Wochen? Die Website sagt auch nichts zur Ernährungsberatung oder anderen ganzheitlichen Elementen, die andere Laufcoaches anbieten. Es gibt keine Informationen zu Gruppengrösse bei geführten Trailläufen oder ob der Coach Online-Coaching (nur Trainingsplan) vs. Vor-Ort-Sessions anbietet. Ein Interessierter müsste das kostenlose Erstgespräch nutzen, um solche Details zu klären.
Für wen Lafere passt und für wen nicht
Lafere passt für Trailrunner und Trailrunnerinnen im Wallis und Berner Oberland – oder überall in der Schweiz, die bereit sind, zu diesen Regionen zu reisen. Das perfekte Match sind ambitionierte Läufer, die bereits Trailrunning mögen und ihre Technik und Ausdauer unter fachlicher Anleitung verbessern wollen. Menschen, die sich auf einen Ultratrail vorbereiten und die Expertise eines erfahrenen Ultratrail-Läufers schätzen, finden hier einen idealen Partner. Auch Anfänger, die "unkompliziert" ins Trailrunning einsteigen wollen und einen persönlichen Coach in den Bergen trainieren möchten, sind hier richtig. Die Kombination von fundiertem Coaching und echtem Gelände-Wissen – "nicht nur reden, laufen" – macht Lafere attraktiv für Läufer, die Theorie mit Praxis verbinden wollen.
Weniger ideal ist Lafere für Menschen, die völlig virtuelles Coaching bevorzugen oder die nicht in den Alpen trainieren können oder wollen. Wer Standardpläne und niedrige Preise sucht, wird hier keine Vereinfachung finden. Auch wer sehr viel Kommunikation mit dem Coach braucht, bekommt möglicherweise weniger häufige Kontakte als bei grösseren Teams – ein Solo-Coach hat begrenzte Zeit. Für Menschen, die ausschliesslich auf Strassen oder im Flachland trainieren, ist die Trail-Spezialisierung auch nicht relevant.