Cleveress

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Was das hier ist

Cleveress ist ein Kochatelier und Ernährungsberatungsbüro in Solothurn, geführt von Beatrice Liechti. Die Gründerin beschreibt ihre Arbeit so: "Mit Leidenschaft kochen. Mit Freude geniessen. Seit über 13 Jahren verbinden wir Kochleidenschaft, Ernährungskompetenz und Gastfreundschaft." Das Angebot ist breit, aber der Schwerpunkt der Erfassung liegt auf der Sporternährungsberatung. Liechti hat einen BSc in Ernährung und Diätetik und ein CAS in Sporternährung. Das Atelier und die Beratung sind in Solothurn ansässig.

Wofür man hingeht

Cleveress richtet sich an Sportlerinnen und Sportler. Die Website formuliert es so: "Sporternährungsberatung für Leistungs- und Freizeitsportler". Es ist egal, ob man Profi ist oder ambitionierter Hobbyathlet, Einzelkämpfer oder im Team: das Angebot gilt beiden. Der Gedanke dahinter ist: "eine clevere Ernährung ist die Basis für den Erfolg und der Startschuss zu mehr Leistungsfähigkeit und Ausdauer". Die Website sagt auch: "Mit der optimalen Sporternährung beeinflussen Sie nicht nur Ihren Trainingserfolg, Sie investieren auch in die richtige Wettkampfvorbereitung."

Das Angebot zielt auf die Schnittmenge von Sport und Biologie. Liechti arbeitet mit Körperzusammensetzung (Muskelmasse, Fettanteil, Wasserbalance), mit Genanalyse, um genetische Stärken und Schwächen zu verstehen, und mit dem Nervensystem als Faktor der Leistung. Ein Satz auf der Website drückt das aus: "Sie trainieren, ich kümmere mich um die Ernährung: Trainingseinheiten, persönliche Ziele, Wettkämpfe, Ihre Körperkonstitution und Ihre Essgewohnheiten bekommen alle den nötigen Stellenwert."

Cleveress ist auch ein Ort. Die Website sagt: "Unsere Gespräche können wir im Kochatelier oder online führen." Das Atelier ist "stilvolle Einrichtung, modernste Ausstattung", mit "lässiger Gartenküche für laue Sommerabende". Das Kochatelier ist nicht nur eine Stube für Gespräche, sondern ein Ort, an dem auch gemeinsam gekocht wird: das ist der Cleveress-Ansatz.

Belege und Format

Liechti nennt ihre Ausbildung klar: "Ernährungsberaterin BSc (Bachelor Ernährung & Diätetik), CAS Sporternährung, MAS Erwachsenenbildung". Das ist eine reguläre Grundausbildung (BSc) plus zwei spezialisierte Fachweiterbildungen (CAS für Sporternährung, MAS für Erwachsenenbildung). Das Set ist komplett und nachvollziehbar und deutet auf Erfahrung hin: nicht einfach ein Online-Kurs, sondern strukturierte, anerkannte Wege.

Der Beratungsprozess für Sporternährung ist strukturiert. Der erste Schritt heisst "Sporternährungs-Check". Die Website erklärt: "In zwei Sitzungen analysieren wir gemeinsam Ihre Ernährungsgewohnheiten und Ihre sportlichen Ziele." Dabei misst Liechti mit bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) die Körperzusammensetzung (Muskelmasse, Fettanteil, Wasserbalance). Diese Messung gibt eine Basislinie, um später zu sehen, ob sich Muskelaufbau oder Fettabbau ereignet hat. Sie macht auch eine Genanalyse, um "Ihr Potenzial in Bezug auf Ihre sportliche Leistungsfähigkeit" zu ermitteln. "Check CHF 260.– / Genanalyse CHF 195.–", sagt die Website konkret.

Der zweite Schritt ist das "Sporternährungs-Training": ein digitales Tool mit Planung, Tipps und Rezepten rund um Trainings und Wettkämpfe. Die Website sagt: "Preis je nach Beratungsdauer". Sessions sind im Kochatelier oder online möglich.

Das Angebot differenziert nach Sporttyp. Für Leistungssportler und ambitionierte Breitensportler bietet Liechti einen "Performance Sensor". Die Website erklärt: "Muskelfaserstruktur und Sportart beeinflussen die Ernährung. Aus der Genanalyse lassen sich genetische Schwächen und Stärken für Ausdauer- oder Kraftsport ablesen und Empfehlungen für die optimale Ernährung mit Makro- und Mikronährstoffen ableiten." Das ist präzise. Eine Genanalyse kostet CHF 195.

Es gibt auch ein Paket "Sportler-Schulung", in dem Liechti "die wichtigsten – und cleversten – Kniffe der Sporternährung weiter" gibt. Das richtet sich an Einzelne oder Teams, die schnelle, präzise Informationen brauchen. Ein weiteres Angebot ist der "Kochworkshop für Sportteams", der "3 bis 4 Stunden" dauert (so die Website), mit einfachen Rezepten speziell für Sportler. Der Workshop ist gestaltet vom "Power-Zmorge bis zum After-Trainings-Drink", und dabei fliessen "leicht verdauliche Informationshäppchen rund um die clevere Sporternährung" ein, "zugeschnitten für Ihre Sportart". Das ist nicht nur Input, sondern Lernen durch Tun.

Beratungsleistungen werden mit ärztlicher Verordnung über die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt. Ohne Verordnung werden sie teilweise über die Zusatzversicherung abgedeckt. Das ist wichtig: wer eine ärztliche Verordnung hat (beispielsweise nach einer Rehabilitation oder mit Verdacht auf Untergewicht), kann die Kosten teilweise sparen. Wer ohne Verordnung kommt, trägt das Kostenrisiko selbst und hofft auf die Zusatzversicherung.

Was die Seite offenlässt

Preise sind teilweise genannt ("Check CHF 260.–, Genanalyse CHF 195.–"), teilweise offen ("Preis je nach Beratungsdauer" für das Sporternährungs-Training). Das ist Transparenz soweit, aber für die Budgetplanung unvollständig. Wer wissen möchte, was eine durchschnittliche Beratung kostet, muss anfragen.

Auch offen: wie lange die beiden Sitzungen des "Sporternährungs-Checks" dauern. Die Seite sagt "In zwei Sitzungen analysieren wir gemeinsam", aber nennt keine Dauer pro Sitzung.

Das CAS ist klar benannt, aber es steht nicht, wo Liechti es absolviert hat. Die Website sagt: "die ich bei meiner CAS-Ausbildung in Magglingen erworben habe". Das ist der Ort, aber die Ausbildungsinstitution wird nicht genannt (vermutlich die Bundesschule für Sport in Magglingen, aber das ist eine Inference).

Das Team ist aufgelistet (Beatrice Liechti, Nicole Rebholz, Manuela Jäggi mit Spezialisierung auf Nachhaltigkeit, Simone Nanzer mit essbaren Blüten, Johanna Sauerland als gelernte Köchin). Aber es ist unklar, wer von ihnen bei Sporternährungsberatungen dabei ist. Das ist relevant, weil Ernährungsberatung manchmal delegiert wird.

Für wen es passt und für wen nicht

Cleveress passt zu Sportlerinnen und Sportlern, die Ernährung ernst nehmen und verstehen wollen, nicht einfach nur ein Diätblatt abarbeiten. Für Hobbyathleten, die schnell ein paar Kilo abnehmen wollen, ist das eher etwas, das auf lange Sicht wirkt. Für Leistungssportler, die jedes Prozent Effizienzgewinn nutzen wollen, ist das ein passender Partner.

Es passt zu denen, die gerne verstehen wollen, wie ihr Körper funktioniert. Genanalyse und Körperzusammensetzungsmessungen sind nicht Mainstream, und wer sich damit beschäftigt, will Tiefgang. Es sind keine oberflächlichen Tipps.

Es passt auch zu denen, die den Gedanken mögen, dass Ernährung mit Kochen verbunden ist. Das Kochatelier ist nicht nur Marketing oder Dekoration: es ist ein anderes Angebot als Beratung im stillen Büro. Ein Kochtraining für Teams bedeutet: Lernen durch Machen, nicht durch Zuhören.

Es passt nicht zu denen, die einen niedrigen Preis brauchen und keinen ärztlichen Auftrag haben. CHF 195 für die Genanalyse allein ist nicht wenig, und die Preise für weitere Beratung sind nicht pauschal ausgewiesen. Wer über die Zusatzversicherung abrechnen muss und keine ärztliche Verordnung hat, trägt das volle Kostenrisiko selbst und hoffe nachher, dass die Zusatzversicherung teilweise erstattet.

Es passt nicht zu denen, die Online-Beratung-only bevorzugen. Cleveress bietet online an, aber der physische Ort ist das Kochatelier in Solothurn, und die Kraft des Angebots liegt im gemeinsamen Raum.

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